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Neue Dachmarke und Bezeichnung für weitere Sparmodelle angekündigt
Ford ECOnetic Technologies: VW-Konzept aus Köln
ECOnetic heißt das BlueMotion-Pendant bei Ford, das seit 2007 verwendet wird. Zum Genfer Salon hat der Kölner Autobauer nun das Programm Ford ECOnetic Technologies (FET) eingeführt - und die Namensgleichheit und exakt gleiche Positionierung als Dachmarke und Begriff für die zweite Liga der Sparmodelle scheint den Marketing-Mannen nicht einmal peinlich zu sein.
FET soll sukzessive eingeführt werden. Unter diesem Begriff sollen die neuen EcoBoost-Motoren ebenso subsumiert werden wie die überarbeiteten Diesel-Aggregate mit dem nach wie vor verwendeten kryptischen Namen "Duratorq", ferner das Doppelkupplungsgetriebe "PowerShift". Außerdem nennt Ford Techniken wie das Start-Stopp-System, die Bremsenergie-Rückgewinnung, die elektrische Servolenkung und selbst die Schaltempfehlungsanzeige als Beispiele für FET.
Neu angekündigt sind ein variabler Kühlerlufteinlass ("Active Grille Shutter"), der nach BMW-Vorbild Lufteinlässe bei höheren Geschwindigkeiten elektrisch schließt, um die Aerodynamik zu verbessern, und schließlich ein "ECO Mode" genannte Erweiterung des Bordcomputers, die offenbar im Audi-Stil "Hilfestellungen für eine möglichst verbrauchsarme Fahrweise unter realen Bedingungen" geben soll.
Ob Pkw, die eines der genannten Merkmale aufweisen, dann sämtlich mit einem FET-Schriftzug versehen werden, ist noch nicht klar. Die tatsächlichen Sparmeister werden weiterhin schlicht "ECOnetic" heißen. Insoweit gehört etwa der entsprechende Focus mit 3,8 Litern Norm-Verbrauch zu den besten Modellen seiner Klasse.











