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Auch ESP und ISOFIX in den kommenden Jahren Standard
Bremsassistenten werden Pflichtausstattung
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| Bremsassistenten werden | Bosch |
| Pflichtausstattung in neuen Autos | |
Der erstmals bei Mercedes-Benz eingeführte Bremsassistent unterstützt bei Notbremsungen: Tritt der Fahrer ruckartig auf die Bremse, schließt das System auf eine Notsituation. Blitzschnell erhöht es den von vielen Fahrern selbst nicht voll aufgebauten Bremsdruck und damit die Verzögerung. Dies verkürzt den Bremsweg und hilft, eine Kollision zu verhindern. Bei einer durchgängigen Ausstattung mit Bremsassistenzsystemen lassen sich EU-Untersuchungen zufolge laut Bosch in Europa jährlich bis zu 1.100 tödlich verlaufende Unfälle mit Fußgängern vermeiden.
Mit der EU-Verordnung zum verbesserten "Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern" werden neben der Einführung des Bremsassistenten auch strengere Vorschriften zur Genehmigung zusätzlicher Stoßfänger und Frontschutzsysteme gültig. Die Verkehrssicherheit erhöhen will auch eine weitere Verordnung, die im August 2009 in Kraft getreten ist. Sie schreibt unter anderem für alle Fahrzeuge schrittweise bis November 2014 den verpflichtenden Einsatz des Elektronischen Stabilitäts-Programms (ESP) vor. Nutzfahrzeuge müssen darüber hinaus spätestens ab November 2015 auch mit vorausschauenden Notbremssystemen sowie Spurhalteassistenten ausgerüstet sein.
Zudem wird die Ausstattung von Neuwagen mit ISOFIX-Befestigungspunkten für Kindersitze ab dem Jahr 2011 vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben.












