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Fünf Sterne für Q5, Jazz, i20, Soul und 3008 / Suzuki Alto enttäuscht
EuroNCAP: Sechs neue Modelle im Crashtest
Im Testfeld der Insassen-Sicherheit für Erwachsene führt das Audi-SUV mit 92 Prozent der erreichbaren Punkte das Feld an, gefolgt von i20, Soul und 3008. Der Jazz fällt mit 78 Prozent etwas zurück. Den besten Schutz gegen Schleudertrauma (WIP) bieten der Audi und der Kia, der damit zeigt, dass Sicherheit nicht zwingend mit Größe und Kaufpreis zu tun haben muss. Der Peugeot ist bei diesem Thema Schlusslicht.
In punkto Kindersicherheit erreichten die fünf Spitzenreiter ebenfalls durchgehend ordentliche Werte zwischen 79 (Honda) und 86 Prozent (Kia), während beim Thema Fußgängerschutz die Kandidaten weit auseinander liegen: Audi und Peugeot erreichen nicht einmal ein Drittel der möglichen Wertungspunkte und der Kia 39 Prozent, während Honda und Hyundai hier auf 60 bzw. 64 Prozent kommen.
Im neuen Wertungskapitel der Assistenzsysteme, das derzeit Geschwindigkeitslimiter, ESP und Gurtwarner mit Punkten bedenkt, liegt der Peugeot an der Spitze, während Audi und Honda schon mangels Gurtüberwachung für die Fondsitze zurückfallen.
Mit Abstand das Schlusslicht im Test stellt der neue Suzuki Alto: Der Kleinstwagen fällt sowohl im Front- und speziell im Seitencrash (keine Kopfairbags) als auch beim Thema WIP zurück, bietet den schlechtesten Schutz für mitreisende Kinder und verspielt die Extra-Punkte durch nur optionales ESP und einen Gurtwarner nur für den Fahrerplatz. Allein beim Thema Fußgängerschutz trägt der Alto nicht die rote Laterne. Insgesamt hat Suzuki noch etlichen Nachholbedarf, gibt aber offensichtlich einem niedrigen Preis höhere Priorität als der Gesundheit der Käufer: Mit ESP, zweitem Gurtwarner und Kopfairbags wären wohl zumindest vier Sterne möglich gewesen - immer noch weniger als andere Kleinstwagen es erreicht haben.
Die genauen Testergebnisse zeigt die verlinkte Tabelle; noch konkretere Bewertungen stehen auf der EuroNCAP-Website für jedes Modell zur Verfügung.












