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Zuschlag für Martorell gefallen / US-Fertigung vorerst nicht geplant
Audi Q3 wird bei Seat in Spanien gebaut
Die Ingolstädter planen Investitionen von rund 300 Millionen Euro. Die Produktion soll "nach Audi-Qualitätsmaßstäben" 2011 beginnen und jährlich bis zu 80.000 Einheiten umfassen. Produktionsvorstand Frank Dreves sagte, mit der Entscheidung schaffe man "weitere Flexibilität mit Blick auf zukünftige Produktentscheidungen". Man werde nun umgehend mit den ersten Vorbereitungen beginnen. Angaben über staatliche Hilfen in Spanien machte Audi nicht. In Medienberichten war von rund 100 Mio. Euro Subventionen die Rede gewesen. Die Seat-Belegschaft hatte zuvor bereits einem Verzicht auf Lohnsteigerungen zugestimmt, um den jobsichernden Auftrag zu erhalten.
Mit dem Zuschlag der Q3-Produktion für Spanien wird die Entscheidung für eine Audi-Fertigung in den USA zunächst vertagt. Stadler sagte, man sehe im Moment keinen akuten Handlungsbedarf, weitere Kapazitätsentscheidungen zu treffen.
Der Audi Q3 wird als kleine(re)s SUV die Familie aus Audi Q5 (Produktion in Ingolstadt) und Audi Q7 (Produktion in Bratislava) ergänzen. Es handelt sich um ein fünftüriges, coupé-artiges Auto mit den üblichen SUV-Merkmalen bei Sitzposition, Rädergröße und Bodenfreiheit, das mit einer Länge von etwa 4,40 Metern im Format ungefähr einem VW Tiguan entspricht (Q5: 4,63 Meter). Im gleichen Jahr soll auch der neue Audi A1 erscheinen, der in Belgien gebaut wird.
In Martorell entsteht auch der Seat Exeo, der nahezu komplett der Vorgänger-Generation des Audi A4 entspricht. Zu diesem Zweck waren seinerzeit die Original-Maschinen von Ingolstadt nach Martorell gebracht worden.












