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Neues Assistenzsystem zunächst für Freightliner-Topmodell
Daimler: Tempomat berücksichtigt Topographie
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| Vorausschauender | Daimler |
| Tenpomat: Freightliner Cascadia | |
Anders als bei einem herkömmlichen Tempomaten, der eine eingestellte Geschwindigkeit konstant zu halten versucht, egal wie sich die Topografie ändert, stellt das PCC die Motorleistung auf die kommenden Steigungen und Gefälle ein. Mit Hilfe der satellitengesteuerten GPS-Technologie und digitalisiertem dreidimensionalen Kartenmaterial erkennt das Assistenzsystem eine Meile im voraus die anstehenden Steigungen und Gefälle.
Daraus errechnet der Bordcomputer - mit den gleichen Algorithmen, wie es für das vorausschauende Fahren beim Lkw-Training gelehrt wird - die treibstoffsparendste Geschwindigkeit. Dabei wird beispielsweise Schwung im Gefälle ausgenutzt oder bereits am Ende einer Steigung Antriebskraft zurückgenommen, um sparsamer über die Kuppe zu rollen. Die Kraftstoffeinsparung wird dabei ohne eine Verringerung der Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht - anders wäre das System den Kunden auch nicht vermittelbar. Was der Lkw an Steigungen an Geschwindigkeit verliert, wird durch den Schwung an Senken wieder ausgeglichen. Dadurch werde eine erhebliche Menge an Treibstoff gespart, heißt es; konkrete Zahlen nennt Daimler nicht.
Das Assistenzsystem soll unter dem Namen "RunSmart Predictive Cruise" ab Juli 2009 erstmals im Freightliner-Topmodell Cascadia optional angeboten werden. Das Kartenmaterial ist im Auftrag der Daimler Trucks North America von Navteq entwickelt worden. Mehr als 350.000 km der am häufigsten von Lkw benutzten Straßen in den 48 Staaten der USA sind hinterlegt.












