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Beharrlicher Autofahrer in Hamburg nimmt Polizei nicht ernst
Panorama: Dreimal am Tag erwischt ohne Führerschein
Am Montag dieser Woche (23.3.) fiel dem gleichen Polizeibeamten in der Hamburger Sanitasstraße ein Auto vom Typ VW T4 auf. Der Beamte, ein Zivilfahnder, hielt dieses zusammen mit seinem Kollegen an und staunte nicht schlecht: Am Steuer saß der 34-Jährige. Dieser gab zunächst gegenüber den Beamten falsche Personalien an, vermutlich um über seine wahre Identität und damit über den Verlust seiner Fahrerlaubnis hinwegzutäuschen. Letztlich konnte die Person jedoch identifiziert werden. Den Führerschein konnten die Beamten nicht beschlagnahmen, da der Mann ihn nicht dabei hatte. Ihm wurde ein weiteres Mal mitgeteilt, dass er nicht mehr fahren darf. Das Fahrzeug wurde abgestellt, und der Autofahrer musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen.
Gegen 17:00 Uhr fiel den Beamten der VW ein weiteres Mal auf. In der Fährstraße hielten sie ihn erneut an. Am Steuer: Der zuvor bereits erwischte Mann. Die Polizei stellte daraufhin die Fahrzeugschlüssel sicher und fertigte eine weitere Strafanzeige.
Eine Stunde später erschien der Mann laut Polizeibericht mit einem Fahrer auf der Wache, und die Beamten händigten die Autoschlüssel wieder aus. Der "Ersatzfahrer" wurde eindringlich darauf hingewiesen, dass er den Beschuldigten nicht fahren lassen dürfe. Doch auch hier zeigten die Worte keine Wirkung: Um 22:40 Uhr trafen die Fahnder den 34-Jährigen im seinen VW-Bus ein drittes Mal fahrend an.
Nachdem nun die Voraussetzungen vorlagen, beschlagnahmte die Polizei das Auto. Den hartnäckigen und ungeschickt vorgehenden Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis in mehreren Fällen.











