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Retuschen an Front und Heck / Neues Interieur / Gesenkte Verbrauchswerte
Facelift für den Hyundai Sonata
Während die Seitenpartie unverändert geblieben ist, umfasst der Feinschliff am Heck Detailarbeiten an Rückleuchten und Stoßfänger. Weitaus umfangreicher fielen die Arbeiten im Innenraum aus: Die Passagiere blicken nun auf ein laut Hersteller komplett neu gestaltetes Armaturenbrett, das die Bedienbarkeit insbesondere der serienmäßigen Klima- und Audioanlage wesentlich verbessern soll, trotz neuer Instrumentierung mit blauer Beleuchtung, größeren Ablagefächern und besserer Oberflächen-Haptik und -verarbeitung aber arg barock wirkt.
Beim Fahrwerk haben die Koreaner Federung, Dämpfung und Stabilisatoren neu abgestimmt. Ziel war eine Optimierung der Fahrdynamik; deswegen wurde auch die Lenkung direkter übersetzt.
In punkto Motorisierung zu vermelden ist als neues Basistriebwerk ein Zweiliter-Benziner mit 165 PS, der den bislang eingesetzten 2,4-Liter-Benziner ersetzt. Nicht auf der Höhe der Zeit sind die Getriebe: Fünf manuelle oder optional vier automatisch geschaltete Gänge müssen ausreichen. Dennoch profitiert der Verbrauchswert: 7,7 statt 8,5 Liter stehen im neuen Datenblatt.
Ebenfalls stärker und sparsamer gibt sich der 3,3-Liter-V6 am oberen Ende des Portfolios: Die Leistung steigt um 17 auf 250 PS, während Detailmaßnahmen künftig für einen einstelligen Verbrauchswert sorgen: 9,9 Liter, 0,2 weniger als zuvor, sind einerseits kaum ein Fortschritt, andererseits auch nicht schlechter als etwa die 9,8 Liter eines V6-Passat. Der Diesel mit Sechsganggetriebe kommt fortan auf 150 statt 140 PS und verbraucht klassenübliche 6,0 Liter.
Das Portfolio der Limousine, die Hyundai entgegen manchen Gerüchten nicht in "i40" umbenannt hat, umfasst künftig drei Ausstattungslinien "Classic" (nur als Vierzylinder), "Comfort" und "Premium", von denen die mittlere das Minimum sein sollte, will man nicht mit Stahlfelgen, ohne Nebelscheinwerfer und mit manueller Klimaanlage unterwegs sein. Die Mindestinvestition für das Basismodell liegt bei 23.990 Euro - gerade einmal rund 3.000 Euro weniger als beim entsprechenden Passat. Schon deswegen: Mutmaßlich bleibt es beim Seltenheitswert.












