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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Juli 2008: Alles im grünen Bereich
Weiter fortgesetzt hat sich sowohl der Trend zu Benzinern, deren Anteil um 15,5 Prozent auf knapp 57 Prozent stieg, als auch die steigende Beliebtheit von kleineren Autos, wenn auch nicht so eindeutig wie in früheren Monaten. Die größten Zugewinne konnten hier insbesondere die Minis (+17,4 %), die Utilities (+13,3 %), die Mittelklasse (+7,2 %) sowie die Kompaktklasse (+5,4 %) verzeichnen. Rückläufige Anteile müssen dagegen vor allem die Segmente Obere Mittelklasse (-19,5 %), Wohnmobile (-13,4 %) und Vans (-10,8 %) hinnehmen.
Der Anteil der gasbetriebenen neu zugelassenen Pkw ist mit knapp unter einem Prozent an der Gesamtzahl noch gering. Die Steigerungen des Flüssiggas- (+210,6 %) und des Erdgasanteils (+45,3 %) im Vergleich zum Vorjahr sind allerdings auffällig.
Nach den ersten sieben Monaten des Jahres ergibt sich ein Plus von 3,4 Prozent bei allen Kfz und von 3,3 Prozent bei den Pkw. Bezogen auf das Rumpfjahr steigerten deutsche Hersteller ihren Anteil von 63,9 (Juni) auf 66,4 Prozent. Smart mit +32,7 Prozent sowie BMW, VW und Mercedes waren hier am stärksten vertreten. Bei den Importmarken setzen General Motors, Daihatsu, Nissan und Lancia die Akzente. Nach wie vor schlecht läuft es hingegen für Alfa Romeo, Mitsubishi, Toyota/Lexus, Volvo und erstaunlicherweise auch für den einstigen Shooting-Star Kia.
Bei den Nutzfahrzeugen setzte sich die günstige Entwicklung ebenfalls fort. Busse, Lkw, Zugmaschinen sowie die Gruppe der "Sonstigen Kfz" verzeichnen durchgängig Zuwächse, so dass insgesamt eine Steigerung von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden konnte. Auch der Zweiradmarkt zieht nach einem leicht rückläufigen Halbjahreswert nach. Mit einer Steigerung von 12,9 Prozent im Juli ergibt sich nun auch ein leichtes Plus im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Auch die Anhänger-Branche schließlich kann sich über leicht steigende Nachfrage freuen.
Der positiven Bilanz der Neuzulassungen konnte sich der Gebrauchtwagenmarkt im Juli nicht anschließen. Trotz einiger positiver Entwicklungen bei Nutzfahrzeugen und Krafträdern fiel der Vergleich mit dem Vorjahresmonat insgesamt negativ aus. Insbesondere durch den Rückgang bei Pkw wechselten im Juli mit 619.980 Kraftfahrzeugen weniger Fahrzeuge als im Vorjahr den Halter (-4,0 %). Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt drückt der hohe Dieselpreis die Beliebtheit des nach wie vor sparsameren Antriebs: 17,2 Prozent weniger Diesel-Pkw wurden umgeschrieben.
Weitere Daten und Tendenzen entnehmen Sie bitte den verlinkten Übersichten.











