archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Schulbetrieb ab Herbst 2009 / Konzern will Anlauffinanzierung übernehmen
VW: Internationale Schule für Wolfsburg
![]() | |
| Logo aus der Gründungs- | Volkswagen |
| urkunde der Internationalen Schule WOB | |
"Auf unserem Weg an die Spitze der Automobilindustrie braucht Volkswagen ein starkes, offenes und lebendiges Wolfsburg", sagte Winterkorn. Die internationale Schule stehe für ein solches Wolfsburg und werde weit über die Stadtgrenzen hinaus Zeichen in Sachen Bildung setzen. "Hier sollen junge Menschen eine umfassende, moderne und international geprägte Ausbildung auf Top-Niveau erhalten."
Zuvor hatte VW-Personalvorstand Horst Neumann das Investitionsvolumen auf mehrere Millionen Euro beziffert und fünf Schwerpunkte der Schule skizziert: Technik- und Naturwissenschaften, Sprachen und Internationalität, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie die gezielte Förderung besonders begabter Kinder. Betriebsrats-Vize Bernd Wehlauer erklärte, mit diesem Geschenk tue man auch etwas für die Belegschaft und vor allem für deren Kinder. Das Kalkül scheint klar: Gute Ingenieure bekommt man nur dann in die Provinz, wenn man nicht nur ihnen selbst, sondern auch den Familien gute Perspektiven bietet.
Die internationale Schule Wolfsburg soll zum kommenden Schuljahr 2009/2010 mit der 5. Klasse starten. Geplant ist bilingualer Unterricht in Deutsch, Englisch und einer weiteren Fremdsprache. In Kürze soll eine Errichtungskommission ihre Arbeit aufnehmen; Leiter wird Prof. Dr. Peter Meyer-Dohm, früher Chef des Zentralen Bildungswesens und der Personalentwicklung der Volkswagen AG und Mitglied im Kuratorium der Club-of-Rome-Schulen in Deutschland. Die Kommission soll den Rahmen für die Schulgründung vorgeben, das Konzept des privaten Trägervereins erstellen und Mitglieder eines Fachbeirats benennen, der die Lehrer beraten wird. Außerdem sollen ein Träger- und ein Förderverein ins Leben gerufen werden.












