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Italienische Oberklasse-Limousine mit Designretuschen und Leistungssteigerung
Maserati Quattroporte: Remodelliert
Die Geschichte der Kunst zeichne sich durch waghalsige Maler aus, die vorhandene Konventionen herausgefordert und wegweisende Werke geschaffen hätten, fabuliert der Autobauer. Einige Künstler wie Leonardo Da Vinci oder Matisse hätten sich dabei sogar selbst herausgefordert, eigene Werke remodelliert und sie somit auf eine weitere Ebene befördert.
Eine weitere Ebene erreicht der Quattroporte eher nicht - aber seine Fangemeinde dürfte auch zuallererst daran interessiert sein, ob die erreichte nicht verwässert wird. Wird sie nicht, darf man konstatieren, denn das Design hat Pininfarina nur behutsam remodelliert, wenn auch von "wesentlichen" Veränderungen die Rede ist. Konkret: Der Kühlergrill mit seinen vertikalen Streben nähert sich dem Gesicht des GranTurismo an. Dazu kommen neue Scheinwerfer, die mit ihrem horizontalen LED-Blinkerband etwas an Audi-Tagfahrlicht erinnern, und neue Heckleuchten ebenfalls mit LED-Technik. Außerdem sind die Zierleisten unter den Türen ausgeprägter modelliert und die Außenspiegel neu geformt und vergrößert.
Im Interieur gibt es eine neue Mittelkonsole und verändert angeordnete Bedienungselemente. Das Multi-Media-System ist ebenfalls überarbeitet.
Zusätzlich zum "Basismodell", soweit eine solche Begrifflichkeit für einen Maserati stehen kann, gibt es künftig eine S-Version. Hier sorgt statt des unveränderten 4,2-Liter-V8 mit 400 PS ein 4,7-Liter-Achtzylinder mit 430 PS für Vortrieb. Beide Varianten werden mit der 6-Gang-Automatik von ZF angeboten und kommen im September auf den deutschen Markt. Preise liegen noch nicht vor.












