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Größte Produktoffensive der Unternehmensgeschichte geplant
Saab 9-4X Bio-Power: Ausblick auf das SUV
Das Design der Studie, entstanden in Zusammenarbeit von GM- und Saab-Designern, ist geprägt von klaren Linien und Flächen ohne Details wie beispielsweise einer Dachreling und soll so die skandinavische Tradition aus puristischer Form und "Eisblock"-Design in Oberflächen und Scheinwerfern fortführen. Das bereits seriennah wirkende SUV misst 4,77 Meter in der Länge, mithin so viel wie eine Mercedes M-Klasse, bleibt aber auch ohne Berücksichtigung der Dachreling sieben Zentimeter niedriger.
Den Innenraum bzw. jedenfalls den Fahrerplatz des Viersitzers beschreibt Saab als "Kommandozentrale", die sich über den integrierten Starterknopf und Infotainment-Kontrollinstrumenten von der Mittelkonsole bis zum Haupt-Bildschirm erstreckt. Ein grün beleuchteter Tachometer im Stil eines Höhenmessers und die einem Flugzeug ähnelnde Form des Lenkrades sollen Erinnerungen an die fliegende Saab-Historie wecken. Während hier bewusst noch nicht alles in endgültiger Form gezeigt wird und auch das zusammen mit Salomon entwickelte ein Transportsystem für Ski-Equipment im Kofferraum mehr eine Spielerei ist, darf das Panorama-Glasdach auch für das Serienauto als gesetzt gelten.
Angetrieben wird die Studie von einem kleinen Benziner, der aus nur zwei Litern Hubraum nicht weniger als 300 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment schöpft. Möglich wird dies durch Turboaufladung einerseits und durch Auslegung auf Bio-Ethanol-Sprit E85 andererseits - beides Gebiete, in denen die Marke viel Erfahrung hat. Damit schafft der Allradler den Standardsprint in 8,0 Sekunden und ein Maximaltempo von 235 km/h.
Den Verbrauch (mit reinem Superbenzin und dann 245 PS) beziffert Saab mit 10,5 Litern und erklärt, wie sparsam dies sei, wenn man mit einem normalerweise für dieses Leistungsniveau nötigen, größeren Motor vergleicht. Den Vergleich mit einem Diesel verschweigen die Schweden dabei lieber.
Die Produktoffensive soll innerhalb der nächsten fünf Jahre abgeschlossen sein. Dann wolle man in allen wichtigen Marktsegmenten vertreten sein, heißt es. Welche das genau sind, bleibt abzuwarten - und auch, ob die Pläne aufgehen.












