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Thule-Topmodell nun besser, aber nicht perfekt
ADAC: Dachboxen im Nachtest teilweise besser
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| Schon bei Crashtests mit 30 km/h | ADAC |
| geben Dachboxen Anlass zur Sorge | |
Trotzdem hat Thule die damals durchgefallene Ski-Box offenbar deutlich verbessert. Die "Atlantis 780" besitzt laut ADAC nun einen dritten Spanngurt für die Ladungssicherung. Die beanstandete Schnellbefestigung wurde stabiler ausgelegt. Ergebnis: Die Box bleibt beim simulierten Unfall mit 30 km/h dieses Jahr auf dem Dach. Zwar riss der vordere Spanngurt, die Ladung wird jedoch gut zurückgehalten. Statt "mangelhaft" gab es im Nachtest ein "gut".
Die Atera Carver 411 konnte sich nur um einen Platz verbessern: "ausreichend" statt "mangelhaft". Bei dieser Box wurden die mangelhaften Kunststoffverschlüsse der Spanngurte durch solche aus Metall getauscht, dafür reißen jetzt die zu schwach dimensionierten Zurrösen aus Kunststoff aus. Das Ladegut durchschlägt wieder die Boxenwand, fällt aber nicht komplett heraus.
Keinerlei Konsequenzen aus dem katastrophalen Testergebnis des Vorjahres zog der Hersteller der G3 Pegaso 450. Dafür gab es das gleiche Ergebnis und die gleiche Note wie damals: "mangelhaft". Die G3 Cargo 12, die zweite mangelhafte Box dieses Herstellers, konnte nicht nachgetestet werden, da das Produkt inzwischen nicht mehr produziert wird.
Insgesamt sind Dachboxen nach diesen Ergebnissen nach wie vor nur als Notbehelf zu empfehlen: Man mag sich gar nicht ausmalen, was bei Tests mit nur 50 km/h herausgekommen wäre.












