archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Neues Gebäude in Frankfurt/Main / Sitz Heilbronn wird aufgegeben
Fiat bezieht neue Deutschland-Zentrale
![]() | |
| Neue Deutschland-Zentrale | Fiat |
| in Frankfurt/Main: Fiat, Alfa, Lancia | |
Das sechsstöckige Gebäude verfügt über eine Bürofläche von ca. 6.000 qm und Schauflächen von 800 qm, auf denen Fahrzeuge der vier Konzernmarken (Fiat, Fiat Professional, Alfa Romeo und Lancia) zu sehen sind. Insgesamt beschäftigt Fiat rund 250 Mitarbeiter in Frankfurt.
Der neuerdings als Fiat Group Automobiles Germany AG firmierende Importeur wird im Zuge der neuen Zentrale auch den bisherigen Unternehmenssitz in Heilbronn aufgeben (Autokiste berichtete). Umzug und Zusammenführung seien wesentliche Schritte für eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Marktpräsenz in Deutschland, sagt der neue Firmenchef Manfred Kantner. "Frankfurt bietet als Standort der Automobilindustrie, der Verbände, der Importeure und zugleich als führende Wirtschaftsmetropole in Deutschland starke Argumente für das Headquarter eines Unternehmens, das in jeder Hinsicht nah am Markt agieren muss".
Seit der Gründung einer Vertriebs-Gesellschaft namens "Deutsche Fiat-Automobil-Verkaufs-Aktiengesellschaft" im Mai 1922 in München ist Fiat in Deutschland präsent. Nach ersten Jahren des reinen Handelsgeschäftes erfolgte 1929 der Einstieg in die Produktion: Für zwei Millionen Reichsmark kaufte Fiat Turin das Heilbronner Zweigwerk der Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG (NSU).
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Heilbronn Sitz der AG und Deutschland-Zentrale. 1969 lief die Produktion von Fahrzeugen in Heilbronn aus; 1996 erfolgte schließlich der Umzug nach Frankfurt. Sitz der Gesellschaft und weiterer Standort blieb Heilbronn. Dort bleiben auch künftig über 500 Mitarbeiter der deutschen Vertretungen verschiedener Unternehmen der internationalen Fiat Group tätig. Neben der Fiat Bank sind dies CNH (Land- und Baumaschinen), Magneti Marelli (Zulieferer), Teksit (Metallurgie) und Comau (Anlagenbau).












