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Auto-Ausgaben im Quartalsvergleich konstant
Autokosten-Index Herbst 2007: Untypische Tendenz
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| Die Spritpreise | ADAC |
| bleiben Preistreiber Nr. 1 für Autofahrer | |
Gegenüber dem Jahr 2000, als die Indizes letztmalig auf 100 gesetzt wurden, hat sich Autofahren demnach um um 20 Prozent verteuert, das "normale" Leben aber nur um 12,8 Prozent. Im Vergleich mit der Berechnung vom Sommer 2007 ergibt sich jedoch ein kontiniuerlicher Wert von 120 Punkten bei den Autokosten, während der Lebenshaltungs-Index von 112,3 auf 112,8 klettert - ausnahmsweise schließt sich die Schere etwas.
Hauptverantwortlich für die Verteuerung des Autofahrens im zurückliegenden Jahr ist in erster Linie der Preisanstieg bei den Kraftstoffen, der mit 8,9 Prozent happig ausfällt. Daneben sind auch die Kosten für Reparaturen und Inspektionen binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent gestiegen, Fahrschüler mussten eine Verteuerung von 3,5 Prozent für die Ausbildung und die Führerscheingebühr hinnehmen.
Auch die Ausgaben für die Kfz-Steuer sind wegen des Zuschlags für filterfreie Diesel um durchschnittlich 2,8 Prozent geklettert. In den Index fließen darüber hinaus die Anschaffungskosten für Autos und Motorräder mit ein, die um 3,0 bzw. 2,6 Prozent zulegten, ferner Kosten von Ersatzteilen und Zubehör (+ 2,3 Prozent), die Prämien der Kfz-Versicherung (+ 2,1 Prozent) und schließlich Garagenmieten, die sich um gut ein Prozent verteuerten.












