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TÜV Rheinland: Anzahl der Nacht-Unfälle signifikant rückläufig
Studie: Xenon-Licht rettet Leben
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| Sicherheitsfaktor Licht: | Hella |
| Xenon- und Halogen-Licht im Vergleich | |
Den Angaben zufolge wären dies insgesamt sechs Prozent weniger Unfälle mit Verletzten und 18 Prozent weniger Todesopfer. "Xenonlicht bei Pkw verhindert Unfälle, Xenonlicht rettet Leben", so das knappe Resultat der Studie.
Die Zahlen beziehen sich allerdings auf das Jahr 2001, als in Deutschland mit knapp 7.000 Personen ungefähr 1.900 mehr auf den Straßen ums Leben kamen als 2006. Grund: Die TÜV-Rheinland-Untersuchung basiert auf einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Danach nahm in Deutschland die Zahl der Nacht-Unfälle mit Verletzten zwischen 1991 und 2001 deutlicher ab als die Zahl der Unfälle am Tag. Ziel der aktuellen TÜV-Studie war es nun, herauszufinden, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Rückgang der Unfallzahlen und innovativen Entwicklungen auf dem Sektor der Fahrzeugbeleuchtung, speziell von Xenon-Scheinwerfern.
"Dazu verglichen wir die Unfallhäufigkeit von Fahrzeugen der Oberklasse mit und ohne Xenonlicht. Wir konnten nachweisen, dass es auf Landstraßen und Autobahnen einen statistisch signifikanten Einfluss des Xenonlichts auf die Unfallhäufigkeit gibt - und zwar unabhängig von anderen technischen Neuerungen wie Antiblockiersystem oder elektronischem Stabilitätsprogramm", erläutert Dr. Hendrik Schäbe vom TÜV Rheinland. Innerorts konnte kein hinreichend gesicherter Fortschritt ermittelt werden.
Derzeit sind den Angaben zufolge rund zehn Prozent aller in Deutschland zugelassenen Autos mit Xenonlicht ausgerüstet.












