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Ehemaliger Audi- und VW-Mann wird Ehrendoktor des Royal College of Art
Hohe Auszeichnung für KIA-Designchef Schreyer
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Er freue sich sehr und sei stolz auf diese Ehrung durch das RCA, sagte Schreyer. "Es hat eine große Tradition und ist weltberühmt für seine kreative Atmosphäre, die zu Höchstleistungen anspornt. Unter den Ehrendoktoren des RCA finden sich einige der größten Namen aus der Welt der Kunst und des Designs. Mich dort einreihen zu dürfen, ist wohl die höchste Ehrung, die ich mir wünschen kann." Der Designer, der auf dem Genfer Salon mit der Studie "ex_cee'd" andeutete, wohin die Reise bei Kia geht, erklärte, man werde auf der IAA vermutlich die "ganze Autowelt" überraschen mit dem, was man für die Zukunft plane.
Schreyer ist erst der dritte Autodesigner, den das Royal College of Art zum "Doctor honoris causa" ernennt. Bisher wurde diese Ehre nur den legendären italienischen Designern Sergio Pininfarina und Giorgetto Giugiaro sowie dem Gründer der Rennsportmarke Lotus, dem Engländer Colin Chapman, zuteil.
Zu den Ehrendoktoren des RCA zählen so stilprägende Persönlichkeiten wie die Architekten Lord Norman Foster und Lord Richard Rogers, der Maler David Hockney, der Modedesigner Giorgio Armani und der Regisseur David Lynch. Die 170 Jahre alte Hochschule verleiht die Ehrendoktorwürde erst seit 1967. Zusammen mit Peter Schreyer werden in diesem Jahr die britische Künstlerin Tracey Emin und der Musiker Brian Eno ausgezeichnet. Die Zeremonie findet am 29. Juni in der Londoner Royal Albert Hall statt.












