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Umsatz steigt bis heute um Faktor 20 bei 3fach größerer Belegschaft
Peugeot Deutschland feiert 40jähriges Jubiläum
Das Peugeot-Vertriebsnetz bestand 1967 aus rund 580 Händlern und Werkstätten. In ihrem ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete das neue Unternehmen mit bereits 767 Mitarbeitern einen Umsatz von 158 Millionen Mark und verkaufte insgesamt 20.733 Autos. Das Modellprogramm bestand seinerzeit aus zwei Baureihen: dem 1966 eingeführten Kleinwagen 204, der als erster Peugeot mit Frontantrieb Geschichte schrieb, sowie dem Mittelklassemodell 404. Beide Modelle waren als Limousine, Kombi, Coupé und Cabrio erhältlich. Kurze Zeit später kamen die Modelle 504 und 304 auf den Markt.
Das Wachstum der jungen Importgesellschaft führte schnell an räumliche Grenzen. Nur sechs Jahre nach dem Start legte Pierre Peugeot im Juli 1973 den Grundstein für die neue Hauptverwaltung des Unternehmens auf einem 140.000 Quadratmeter großen Gelände an der Saargemünder Straße in Saarbrücken. Hier ist auch noch die heutige Peugeot Deutschland GmbH zuhause. Seit 1994 trägt die deutsche Importzentrale in der postalischen Anschrift den Namen jenes Menschen, der Peugeot zu einem Autohersteller machte: Postsendungen werden seither an die Armand-Peugeot-Straße 1 ausgeliefert.
Heute ist Peugeot auf dem deutschen Markt mit rund 850 Standorten von Neuwagen-, Service- und Teilevertragspartnern vertreten. Bundesweit sind bei der Gesellschaft rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Auf dem deutschen Automarkt zählt Peugeot zu den größten Importeuren. 2006 vermarktete das Unternehmen gut 111.000 Pkw und weitere knapp 5.000 leichte Nutzfahrzeuge, der Umsatz betrug 1,723 Milliarden Euro. Damit hat sich im Vergleich zum Gründungsjahr der Gesellschaft vor 40 Jahren die Zahl der Mitarbeiter verdreifacht, der Fahrzeugabsatz fast versechsfacht, und der Umsatz des Unternehmens stieg um mehr als das 20-fache an.












