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108 Hubschrauber-Einsätze am Tag / Wieder zwei neue Stationen
ADAC-Flugrettung: Auch 2006 neuer Einsatzrekord
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| Ein ADAC-RTH-Team versorgt | ADCA |
| einen verunfallten Motorradfahrer | |
Neu hinzugekommen waren 2006 die Standorte Ludwigshafen und Neustrelitz, die von der Bundespolizei (früher Bundesgrenzschutz) und der Bundeswehr hinsichtlich des Flugbetriebs übernommen wurden. Außerdem sorgte der der auf drei Monate begrenzte Einsatz von "Christoph 31b" in Berlin für zusätzliche Einsatzzahlen. Als weiteren Grund für den starken Zuwachs sieht der Club auch den überwiegend heißen Sommer - viele Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen kämpften mit den hohen Temperaturen.
Die meisten Einsätze absolvierte der Rettungshubschrauber (RTH) "Christoph 31" in Berlin mit 2.934 Starts. Diese Station verbuchte auch den Tagesrekord mit 16 Rettungsflügen am 3. August 2006. "Christoph Europa 1" in Aachen rückte 1.764-mal aus, gefolgt von dem Helikopter in Bayreuth mit 1.711 Einsätzen.
Bei mehr als 34 Prozent aller Einsätze wurden die Helfer zu Traumapatienten gerufen - viele davon waren Opfer eines Verkehrsunfalls. Bei fast jedem dritten Primär-Einsatz (30 Prozent) waren internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen der Anforderungsgrund. Auf Rang drei folgen neurologische Notfälle wie Schlaganfälle und Hirnblutungen (19 Prozent).
Bisher hat der ADAC als größter ziviler Anbieter eigenen Angaben zufolge über 220 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert. Die Luftrettungs-GmbH beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter.












