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Aufgabe des Bremer Standorts im Sommer / 50 Mitarbeiter betroffen
Chevrolet Deutschland zieht nach Rüsselsheim
Unmittelbar nach der letzten Richtigstellung im Oktober 2006 sei allerdings eine neue Situation entstanden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens: Wie alle anderen Mieter des Bürogebäudes auf dem Gelände der ehemaligen Vulkan-Werft erhielt Chevrolet unerwartet von seiner Bremer Hausverwaltung die Kündigung zum 31. Juli 2007.
"Durch die Kündigung unseres aktuellen Mietverhältnisses sind wir unter Zugzwang geraten. Daher wurde in den letzten Wochen in einer umfassenden Analyse das Für und Wider eines Umzugs innerhalb Bremens und einer Verlegung unserer Zentrale nach Rüsselsheim geprüft", erklärt Peter Sommer, der neue Geschäftsführer der Chevrolet Deutschland GmbH.
Für den Standort Rüsselsheim hätten letztlich die strategischen Gründe der GM-Mehrmarkenphilosophie den Ausschlag gegeben. Jetzt werde man das Beste aus der Entscheidung des Mutterkonzerns machen, sagte Sommer vieldeutig.
Die Entscheidung folgt dem Beispiel anderer europäischer Länder, in denen die räumliche Annäherung der GM-Marken bereits vollzogen wurde. Betroffen sind am Bremer Standort 49 Angestellte, hinzu kommen 20 Mitarbeiter im bundesweiten Außendienst.
Bereits seit längerem in Rüsselsheim ansässig ist die weitere GM-Tochter Saab Deutschland. Ebenfalls im Großraum Frankfurt/Main sind die Zentralen von Honda, Hyundai & Kia, Ferrari & Maserati, Jaguar & Land Rover, Mitsubishi, Seat, Škoda, Subaru und Suzuki beheimatet.











