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Spanische VW-Tochter dementiert / Seat-Vertriebschef offenbar gekündigt
Erneut Gerüchte über Seat-Verkauf
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| Quo vadis, Seat? | Seat |
| Die Verkaufsgerüchte flammen neu auf | |
Neue Nahrung hatten die Gerüchte offenbar durch die Entscheidung erhalten, das künftige Audi-Einstiegsmodell A1 nicht im spanischen Seat-Werk Martorell zu bauen, sondern bei VW in Brüssel. Diese belgische Produktionsstätte ist nach der kürzlichen Ankündigung, die Golf-Fertigung dort komplett abzuziehen, in großer Bedrängnis. Rund 4.000 der 5.400 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. "Wir würden das Auto gerne bauen", hatte ein hoher Seat-Manager noch vor wenigen Wochen der "Automobilwoche" bestätigt. Seat ist Medienberichten zufolge auch an der Entwicklung des A1 beteiligt, so dass möglicherweise ein Seat-Pendant zum A1 ebenfalls geplant ist.
Der erfolglose, erst seit Anfang 2006 amtierende Seat-Vertriebschef Giuseppe Tartaglione habe bereits sein Entlassungsschreiben in der Tasche, berichtet das Blatt weiter. Seat gehört seit 1986 zu VW, ohne je einen angemessenen Gewinn überwiesen zu haben.
Seat sah sich am Samstag zu einer Stellungnahme veranlasst. Das Management widerspreche allen Behauptungen über ein Verkaufsszenario kategorisch, hieß es. Man betrachte alle Spekulationen als absurd.












