archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Juli 2006: Einbruch im Hochsommer
Im aussagekräftigeren Vergleich zum Vorjahresmonat errechnet sich ein Rückgang von 1,9 bzw. 2,7 Prozent. Nach den ersten sieben Monaten des Jahres steht unter dem Strich noch ein Wachstum von 1,3 bzw. 0,8 Prozent. Im Minus sind hier nur die Motorräder, während die Nutzfahrzeuge und sonstigen Kfz zweistellige Zuwachsraten verbuchen.
Bezogen auf den Juli ist im Segment Cabriolets eine Zunahme um 18,0 Prozent zu verzeichnen, und Lastkraftwagen verzeichneten mit 9,4 Prozent ebenfalls eine beachtliche Zunahme gegenüber dem Vorjahresmonat. Motorräder konnten sich um 1,2 Prozent verbessern, land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bereiten sich auf die bevorstehende Ernte mit einem Plus von 18,5 Prozent vor. Die Sattelzugmaschinen hingegen fielen im Vorfeld der Nutzfahrzeug-IAA um annähernd ein Drittel (- 32,9 %) zurück.
Gegenüber Juli 2005 konnten sich auf dem Pkw-Markt der deutschen Marken nur Porsche und VW nennenswert (mit 18,8 bzw. 12,7 Prozent) verbessern. Dacia (+ 113,5 %) und Subaru (+ 34,6 %) nahmen auffällig zu. Erhebliche Rückschläge erlitten Smart (- 47,3 %), Ford (- 29,9 %) und der frühere Dauerrekordhalter Kia (- 25,7 %). An die Spitze der Importeure hat sich Renault mit einem Marktanteil von 4,6 Prozent platziert, Toyota als die bisherige Nummer 1 muss sich mit Platz 2 zufrieden geben.
Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt nach Ablauf des Juli wie im Vorjahr ein negatives Bild. Das Gesamtergebnis fiel 5,3 Prozent schlechter aus als im Vormonat und blieb 3,1 Prozent hinter dem Vorjahresmonat. 546.138 Pkw-Umschreibungen entsprachen diesem Trend mit einem Rückgang um 5,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Plus sind nur Sattelzugmaschinen.
Weitere Daten und Tendenzen entnehmen Sie bitte den verlinkten Übersichten.











