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ADAC-Maschine BO 105 von 1970 findet ihre verdiente Würdigung
Erster Rettungshubschrauber kommt ins Deutsche Museum
Am Donnerstag wurde der Rettungshelicopter (RTH) in Originallackierung von 1970 von der Flugwerft in Oberschleißheim per Lkw ins Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Münchner Theresienhöhe transportiert und in Position gebracht. Ab dem 22. Oktober 2006 kann er dort, wie weitere verkehrsgeschichtlich bedeutende Transportmittel, besichtigt werden.
Insgesamt setzte die ADAC-Luftrettung seit 1970 insgesamt 14 dieser Maschinen der Hersteller MBB bzw. Eurocopter im bundesweiten Dienst ein. Durch verschärfte EU-Richtlinien verschwand die BO 105 mehr und mehr von der Landkarte der deutschen Luftrettung - modernere Maschinen sind leiser und leistungsstärker. Die letzte BO 105 ist allerdings heute noch im Einsatz: Sie verrichtet als "Christoph 33" ihren Dienst an der ADAC-Luftrettungsstation im brandenburgischen Senftenberg.
Die im Deutschen Museum ausgestellte Maschine wurde von Gerhard Kugler gestiftet. Kugler gilt als einer der Initiatoren der Luftrettung in Deutschland und war langjähriger Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung GmbH.
Bisher hat der Automobilclub als früherer Pionier und heute größter ziviler Anbieter eigenen Angaben zufolge über 200 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert. Die Luftrettungs-GmbH beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter. Im Jahr 2005 wurden mit 33.940 Einsätzen ein neuer Rekord absolviert.












