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Optische Modifikationen vor allem an der Front / Neue FR-Variante
Seat Ibiza: Aufgefrischt ins neue Modelljahr
Auffällig ist vor allem die neue Frontschürze, die nun weit mächtiger als bisher ausgeführt ist. Mittels eines dreiteiligen Lufteinlasses mit schwarzem Plastikgitter im unteren Teil soll hier einerseits die Familienzugehörigkeit zu Leon, Altea und Toldeo, andererseits die Sportlichkeit der Baureihe betont werden - dieses Image liegt Seat, auch wenn es bisher nicht allzu erfolgreich war, nach wie vor sehr am Herzen.
Auch der eigentliche Kühlergrill und die Bereiche zwischen diesem und den unveränderten Scheinwerfern tragen jetzt eine veränderte Struktur. Die optischen Modifikationen betreffen dabei in unterschiedlicher Ausprägung die nun fünf Ausstattungslinien, wobei Seat Details dazu auffallend sparsam verteilt. Klar ist, dass die Niveaus "Reference", "Stylance" und "Sport", die in Deutschland offenbar als "Reference", "Comfort Edition" und "Sport Edition" verkauft werden, gleich ausgeführt sind, während die neue "FR"-Variante noch einen Tick dynamischer daherkommt.
Beispiele hierfür sind ein schwarz statt in Wagenfarbe ausgeführter Bereich für das vordere Kennzeichen, der den mittleren Bereich der Frontschürze optisch betont, silberfarben ausgeführte Außenspiegelgehäuse und ein spezifischer Stoßfänger mit angedeutetem Diffusor am Heck.
Das Topmodell "Cupra" erhält eine abermals abweichende Optik, Details dazu liegen jedoch nicht vor. "FR" und "Cupra" rollen auf 17 Zoll-Rädern, der "Sport" auf 16-Zöllern und die übrigen Versionen nun auf Rädern in 15 Zoll Größe. Die Heckleuchten, in der Aufteilung unverändert, erhalten jedenfalls im Falle des "FR" einen hellen statt roten Hintergrund. Im übrigen verschwindet der "Seat"-Schriftzug am Heck, während das Wort "Ibiza" nun wie bei den anderen Modellen des Hauses zentriert auf der Heckklappe angebracht ist - keine schlechte Lösung. Schließlich ist der Auspuff bei Versionen ab 100 PS künftig sichtbar ausgeführt.
In punkto Interieur verspricht Seat bessere Materialien und neue Farben, insbesondere an Armaturenbrett und Türverkleidungen; dazu kommen neue Stoffe für die Sitze. Auch hier sind Details Fehlanzeige. Das Motorenprogramm besteht aus jeweils fünf Benzinern und Dieseln, die ein Leistungsspektrum zwischen 64 und 180 PS abdecken. Neu ist eine 160 PS-Version des 1,9 Liter-Diesels im Cupra.
Im übrigen bleibt der Ibiza, soweit ersichtlich, unverändert - was auch bedeutet, dass Seat ESP abgesehen vom Cupra nach wie vor nur gegen Aufpreis anbietet, keine Rußfilter liefern kann und es bei einer singulären Rückfahrleuchte belässt. Das mag ein bisschen mager erscheinen für einen Autobauer, dem nichts so sehr fehlt wie bessere Verkaufszahlen.
Die neuen Modelle befinden sich offenbar auch in Deutschland bereits im Verkauf, wenn wir die zum Teil aktualisierte Seat-Website richtig verstehen. Die Preise beginnen, soweit erkennbar, bei 9.990 Euro und enden im Falle des Cupra bei 21.290 Euro, jedenfalls einige Varianten wurden leicht teurer.












