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»Night Vision« ab März für 1.950 Euro Aufpreis
BMW: Nachtsichttechnik bald auch für 5er- und 6er-Reihe
Das System sorgt für eine bessere Wahrnehmung insbesondere von Personen und Tieren bei Fahrten in der Dunkelheit. Eine Wärmebildkamera erfasst diese, noch bevor sie das menschliche Auge im Licht der Scheinwerfer erkennen kann. Das dabei erzeugte Bild wird auf das Zentraldisplay in der Mittelkonsole übertragen und stellt dort die erkannten Objekte umso heller dar, je mehr Wärme von der Kamera registriert wird. Die Wärmebild-Kamera erfasst einen Bereich von bis zu 300 Metern vor dem Fahrzeug.
BMW geht hier bewusst einen anderen Weg als die Konkurrenz aus Stuttgart, die in der neuen S-Klasse ebenfalls eine Nachtsichttechnik anbietet. So liefert das BMW-System im Gegensatz zu Mercedes kein detailliertes Abbild des Streckenverlaufs, sondern "nur" die Darstellung von warmen Personen und Objekten, was sowohl Vor- als auch Nachteile hat, verfügt dabei dabei aber über eine doppelte Reichweite.
Während Mercedes das Kamerabild im Tacho-Display einblendet, setzt BMW auf die Anzeige in der Mittelkonsole. Andere Lösungen, so erläutert der Autobauer mit einem Seitenhieb auf den Mitbewerber, hätten sich unter ergonomischen Gesichtspunkten als nicht optimal herausgestellt.
Night Vision, das mit dem im Herbst 2005 eingeführten Fernlichtassistenten kombiniert werden kann, kostet in Deutschland im 5er und 6er ebenso wie in der 7er-Reihe 1.950 Euro Aufpreis.












