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Produktion auf der nächsten Voyager-Basis soll 2008 beginnen
Chrysler und VW bauen gemeinsamen Van für den US-Markt
Eingefädelt wurde der Deal offenbar von VW-Markenchef Wolfgang Bernhard, der früher zusammen mit dem heutigen DaimlerChrysler- und Mercedes-Chef bei der Chrysler Group das Sagen hatte. Bernhard erklärte, es handele sich um "eine wichtige und wegweisende Entscheidung für die Marke Volkswagen in den USA". In deren Produktpalette fehle ein familientauglicher Van, der den spezifischen Ansprüchen der amerikanischen Kunden gerecht wird - also in erster Linie größer ist als Touran oder Sharan. Mit dem neuen Fahrzeug werde sich VW schnell ein "weiteres großes Marktsegment mit einem eigenen Produkt" erschließen, so Bernhard.
Der neue Chrysler-Chef Tom LaSorda bezeichnete die Vereinbarung als einen Gewinn für beide Seiten: "Mit unserer Fertigung und unserer plattformtechnischen Flexibilität können wir ein Produkt mit einer hohen Qualität liefern - zugeschnitten auf den Geschmack der VW-Kunden". LaSorda sagte, der künftige Konkurrent werde nur geringe Substitutionseffekte auf die eigene Van-Palette haben.
Ein Verkauf des Fahrzeugs in Europa ist nach derzeitigem Stand nicht geplant. VW hatte bereits am Mittwoch angekündigt, in Zukunft verstärkt völlig neue Autos für den amerikanischen Markt entwerfen zu wollen.











