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AvD: Zwei Drittel der West-Pkw mit Sicherheitsmängeln
Fahrzeugpflege: Autos im Osten sicherer als im Westen
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| Erschreckende | AvD |
| Ergebnisse: AvD-Sicherheitstests | |
Danach waren in den östlichen Bundesländern insgesamt knapp die Hälfte der Autos mit einem Mangel behaftet, während dieser Wert im Westen bei zwei Dritteln lag. Interessant ist dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die Pkw im Osten mit sechs bis neun Jahren älter sind als im Westen.
Insgesamt ist das Ergebnis erschreckend. So war in Ost und West war am häufigsten, nämlich in 38,5 Prozent der Fälle, die Bremsflüssigkeit zu beanstanden. An zweiter Stelle der Mängelliste rangieren Reifenmängel (21,5% der untersuchten Fahrzeuge). Deutliche 16,5 Prozent der Fahrzeuge hatten Defekte an den Bremsen. Die wenigsten Mängel fanden die Prüfer bei Spureinstellungen (8%) und den Stoßdämpfern (7%).
Bis auf Bremsdefekte (Ost: 18,5, West: 15,5 Prozent) sind alle Einzelwerte für die Ost-Autos besser. Bei Reifenmängeln etwa beträgt das Verhältnis 17,5 zu 22,5 Prozent, bei der Bremsflüssigkeit 30:41, bei den Stoßdämpfern 6:7,5 und bei den Spureinstellungen 6,25 zu neun Prozent.
Das West-Ost-Gefälle führt der Club auf eine unterschiedliche Einstellung zur Fahrzeugpflege zurück. So werde in den alten Bundesländern das Auto vor allem optisch gepflegt und bei der Wartung tendenziell gespart und/oder sich völlig auf Inspektionen der Werkstätten verlassen. Ganz anders in den neuen Bundesländern: Der Wert der technischen Materialpflege und Wartung hatte zu Zeiten der DDR - aufgrund mangelnder Ersatzteile - zwangsläufig einen hohen Stellenwert. Diese Einstellung habe sich bis heute nicht geändert, hieß es.












