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V6-Motor mit 255 PS sorgt für 260 km/h Spitze
Opel: Vectra OPC kommt zur IAA
Damit wird das kürzlich optisch aufgefrischte Mittelklasse-Auto Tempo 100 in weniger als sieben Sekunden (Zafira: 7,8 Sekunden) erreichen. Bei der Höchstgeschwindigkeit scheint Opel auf die sonst bei Großserienherstellern übliche Selbstbeschränkung zu verzichten: 260 km/h sind angekündigt - ein Beispiel, das hoffentlich nicht Schule macht. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe.
Der Vectra OPC verfügt über eine weiterentwickelte Version des elektronisch vernetzten IDSPlus-Fahrwerks mit der neuesten Generation der Dämpferkontrolle CDC (Continuous Damping Control), die mittels separater Module die Karosseriebewegungen noch effektiver und schneller zu minimieren verspricht. Auch der Federungskomfort hat laut Opel zugelegt. Im übrigen erhält der schnellste Vectra aller Zeiten eine vergrößerte Bremsanlage, die wie bei Astra und Zafira über blau lackierte Bremssättel ihr Potential auch nach außen vermitteln soll.
Auch sonst gibt sich die OPC-Variante optisch nicht allzu zurückhaltend, was aber zu verschmerzen ist, alldieweil es den gleichen Motor mit immerhin 230 PS auch als "normales" Modell gibt. Kennzeichen des OPC sind 18 Zoll-Räder, modifizierte Schweller und Schürzen, vorne mit großen Kühllufteinlässen im Wabengitter-Design und hinten mit zwei trapezförmigen Auspuffendrohren.
Im Interieur gibt es Sportsitze von Recaro sowie sportlicher wirkende Instrumente und ein verändertes Leder-Lenkrad. Erhältlich sein wird der Vectra OPC als fünftürige Schrägheck-Limousine und als Caravan, nicht aber in der klassischen Viertürer-Konfiguration. Preise und weitere Details liegen bisher nicht vor.












