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Erstmals mit Rußfilter, Klimaanlage und Überwachungskameras
München: 27 neue MAN-Gelenkbusse für den ÖPNV
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| 27 neue MAN-Gelenkbusse | MAN |
| für München | |
Die 27 neuen Busse mit 18 Metern Gesamtlänge werden von einem Reihen-Sechszylindermotor mit 310 PS angetrieben, der 1.250 Newtonmeter Drehmoment leistet. Die Kraftübertragung übernimmt eine wartungsarme, vierstufige Automatik von Voith. Zudem verfügen die Busse mit dem CRTec-System (Kombination aus Katalysator und Rußfilter) über eine besonders wirkungsvolle Abgas-Nachbehandlungstechnik. Durch technische Aufrüstung der Motoren mit modernster Einspritz- und Abgasrückführungstechnik und in Kombination mit dem schwefelfreien Kraftstoff, den die SWM ausschließlich verwenden, sind die Stadtwerke laut MAN das erste Verkehrsunternehmen, das Busse mit vorgezogener EURO 4-Norm erhält.
Die Gelenkbusse mit 48 Sitz- und rund 100 Stehplätzen verfügen alle über eine Klimaanlage - eine Neuheit für den Münchener Stadtverkehr. Die Fahrzeuge sind im übrigen nach der entsprechenden neuen EU-Richtlinie behindertengerecht ausgestattet, wozu Klapprampe, Rollstuhlplätze sowie eine automatischer Haltestellenansage und -anzeige gehören. Drei Videokameras mit Anschluss an ein digitales Aufzeichnungssystem mit 20 GB-festplatten sollen für den Schutz der Fahrgäste sorgen und Vandalismusschäden vorbeugen.
Zum Start des neuen Busnetzes verfügt die MVG über 167 Gelenkbusse und 74 zweiachsige Solobusse ihrer Muttergesellschaft SWM sowie weitere 56 Gelenkbusse und 115 Solobusse ihrer privaten Kooperationspartner, insgesamt also über 412 Fahrzeuge. Seit 2000 haben allein die SWM 91 neue Gelenk- und elf neue Solobusse beschafft.
Am 12. Dezember 2004 ging das neue MVG-Busnetz an den Start. Die Münchnerinnen und Münchner müssen sich auf ein völlig neues Netz einstellen - mit neuen Liniennummern und Linienführungen und den drei neuen Produkten "MetroBus", "StadtBus" und "TaxiBus". Ziel der Umgestaltung des gesamten Netzes war es, das in vielen kleinen Schritten historisch gewachsene Bussystem an den aktuellen Kunden- und Verkehrsbedürfnissen auszurichten und für die Fahrgäste attraktiver zu machen.












