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Neuer Tiefststand erreicht / Auch Zahl der Verletzten und der Unfälle sinkt
Unfallstatistik: Voraussichtlich 2004 weniger als 6.000 Verkehrstote
Gegenüber dem Höchststand an registrierten Straßenverkehrstoten im Jahre 1970 wäre dies sogar ein Rückgang um mehr als 70 Prozent. Auch bei den Verletzten wird der positive Trend der letzten Jahre anhalten. Im Jahr 2004 werden voraussichtlich 437.000 Personen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt, das wären fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Insgesamt dürfte die Zahl der polizeilich registrierten Straßenverkehrsunfälle um ein Prozent auf 2,2 Mio. sinken. Während die Unfälle mit Personenschaden um fünf Prozent auf 337.000 mutmaßlich stärker zurückgehen, werden die Unfälle mit lediglich Sachschaden mit 1,9 Millionen nahezu auf dem gleichen Stand bleiben.
Aus den bisher vorliegenden tiefer gegliederten Ergebnissen der Monate Januar bis August 2004 haben die Statistiker außerdem weitere Tendenzen des Unfallgeschehens ableiten können:
Wurden im letzten Jahr wegen des "Jahrhundertsommers" mehr getötete Zweiradfahrer als im vorangegangenen Jahr gezählt, so zeigt sich - vermutlich aufgrund des überwiegend zu kalten und zu nassen Sommers - in diesem Jahr ein Rückgang bei den getöteten Zweiradfahrern, vor allem bei den Radfahrern. Insgesamt wird die Zahl der Getöteten in allen Altersgruppen zurückgehen, besonders bei den getöteten Kindern unter 15 Jahren. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden 94 Kinder - ein Drittel weniger als im Vorjahr - getötet. Bei den 25- bis unter 35-Jährigen zeichnet sich ebenfalls ein überdurchschnittlicher Rückgang der Getöteten ab. Auf Bundesautobahnen geht die Zahl der ums Leben gekommenen Menschen im Verhältnis stärker zurück als auf Bundes- oder Landesstraßen.











