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200 neue Arbeitsplätze für Einspritzdüsen-Produktion
Werkseröffnung: VW und Siemens VDO starten Fertigung in Stollberg
Die erste Lieferung von der Einspritzdüsen überreichten die beiden Vorstandsvorsitzenden Pischetsrieder und von Pierer gemeinsam mit dem VW-Produktionsvorstand Weißgerber an die Leitung des VW-Motorenwerks Salzgitter. Der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt, sowie weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik waren bei der feierlichen Eröffnung des Werks anwesend.
"Mit dem Joint Venture Volkswagen Mechatronic treten wir den Beweis an, dass es auch heute möglich ist, durch innovative Technologien und fortschrittliche Arbeitszeitmodelle hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen und Hightech-Produkte zu fertigen", erklärte Heinrich v. Pierer. Weißgerber betonte, das "hohe Potenzial an sehr gut ausgebildeten Fachkräften" in der Region und die geografische Lage hätten zur Entscheidung für Stollberg geführt. Die Stadt liegt nur 20 Kilometer von der VW-Motorenfertigung in Chemnitz und 30 Kilometer vom Siemens VDO-Standort in Limbach-Oberfrohna entfernt.
Die beiden Unternehmen investieren insgesamt 270 Millionen Euro in die neue Fabrik. Auf 16.500 Quadratmetern werden künftig zwei Millionen Einspritzelemente produziert, eine Verdoppelung dieser Zahl ist vorgesehen. Die Endmontage der Elemente erfolgt mit sehr engen Toleranzgrenzen im Zehntel-Mikrometer-Bereich in klimatisierten, staubfreien Reinräumen. Bei den neuen Einspritzelementen kommen statt der bisher üblichen Magnetventile viel schneller schaltende Piezo-Aktoren zum Einsatz. Die Einspritzung wird damit präziser und flexibler steuerbar - mit Vorteilen für Verbrauch sowie Abgas- und Lärm-Emissionen. Die Piezo-Technik kommt bereits in einigen TDI-Modellen von Audi und im VW Touareg und Phaeton V6 TDI zum Einsatz.











