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Zweitüriges Coupé auf 75-Basis vorgestellt
100 Jahre Rover: Zum Jubiläum zwei Studien
In der Tat: Bei Rover läuft spätestens seit dem Ende der BMW-Allianz nahezu alles schlecht - Tradition ist das einzige, worauf die Marke derzeit noch stolz sein kann. Nun also, im 100. Jahr des Bestehens, gibt es zwei Studien, die einen möglichen Weg in die Zukunft skizzieren können.
Herausgekommen ist ein Coupé auf Rover 75-Basis, das in der Tat als optisch gelungen gelten darf. Rahmenlose Scheiben, dezenter Chromschmuck, schöne Außenspiegel und eine lang abfallende Dachpartie sind die Kennzeichen des Zweitürers. Vorne allerdings hat Rover — wie in jüngster Vergangenheit schon öfter — ziemlich schamlos Designkonzepte der Mitbewerber abgekupfert - der Kühlergrill erinnert doch stark an das neue Audi-Gesicht. Im Interieur gibt es die üblichen Zutaten von Konzeptstudien - viel Leder und Holz.
Das Design soll nach dem Willen von Rover eine Brücke schlagen zu den Modellen P4, P5 Coupé, P6 2000 und SD1 Hatchback. Stevens sagte, er wünsche sich, dass sich die Autofahrer für einen Moment von den "brutalen postmodernen Formen" abwendeten und sich an den eleganten zeitlosen Linien des 75 Coupé erfreuten.
Die zweite Studie basiert auf dem MG TF, hier sollen Assoziaitionen an den MGB GT aus den 1960er Jahren geweckt werden. Zu den wesentlichen Merkmalen des MG GT Concept zählen 17 Zoll-Räder, deren Fünf-Speichen-Design im "Gunsmoke"-Gestaltung denen des MG XPower SV ähneln, außerdem ein integrierter Heckspoiler zur Minimierung des Auftriebs bei hohen Geschwindigkeiten. Die seitlichen Blinker sind in die Außenspiegel integriert, gleiches gilt für die Schalter zur Bedienung der elektrischen Türverriegelung. Durch den Wegfall herkömmlicher Türgriffe konnten die Designer die Fahrzeugflanken absolut glattflächig gestalten. Den Innenraum zieren Ledersitze in "Burgundy Red", einem Farbton, der auch an Armaturentafel und Türverkleidungen zum Einsatz kommt.
Als Antrieb dient ein 2,5 Liter großer Sechszylinder mit 200 PS, der den kleinen Spportler in sechs Sekunden auf Tempo 100 treiben und für eine Höchstgeschwindigkeit jenseits von 230 km/h gut sein soll. Diese Werte werden auch durch einen bei der Studie von 0,35 auf 0,31 gesenkten Luftwiderstandswert erreicht.
Außerdem ist eine Klimaanlage verbaut, was Rover für erwähnenswert hält: Die Ingenieure und Produktplaner hätten den Markt für Coupés unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass in vielen wärmeren Regionen Coupés mit Klimaanlage bevorzugt würden, heißt es in einer Mitteilung des Autobauers wörtlich.












