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ADAC: Gepäck verringert Knautschzone auf ein Minimum
Heck-Crashtest Kompaktvan: Auch Hinterbänkler leben einigermaßen sicher
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| Überlebensraum auch | ADAC |
| für die Insassen in Reihe 3: ADAC-Heckcrashtest mit Renault Grand Scénic | |
Der ADAC hat sich jetzt des Themas angenommen, wenn auch nur mit einem Probanden: In einem Crashtest mit dem Renault Grans Scénic gab es insgesamt Entwarnung. Die wichtigste Erkenntnis lautet: Bei Besetzung der letzten Sitzreihe dürfen keine harten Gegenstände in den Kofferraum, denn das verringert die überlebenswichtige Knautschzone auf ein Minimum.
Ansonsten ist das Testergebnis erstaunlich positiv ausgefallen: Obwohl die Oberkante der Kopfstützen fast bis an die Heckscheibe reicht, hält sich das Verletzungsrisiko der Insassen auf der hinteren Sitzbank bei einem Auffahrunfall mit 60 km/h insgesamt in Grenzen. Der Überlebensraum wurde durch den Aufprall nur geringfügig eingeschränkt. Die Insassen der dritten Sitzreihe sind bei einem vergleichbaren Unfall mit einem Pkw laut ADAC keinem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt als jene in der Reihe davor.
Größte Belastungen wurden allerdings durch das Gepäck im Kofferraum verursacht. Die Hartschalenkoffer gaben die Stoßkraft der Aufprallbarriere direkt auf den Insassen dieser Seite weiter. Eine "extrem hohe Verletzungsgefahr" notierten die Tester dabei im Oberschenkel- und Beckenbereich. Durch die Katapultwirkung der Koffer stieß der Insasse mit dem Kopf ans Dach. Das verursacht eine hohe Verletzungsgefahr am Hals. Dazu kamen im Falle des Renault messerscharfe Blechkanten unter dem Dachhimmel, die das Verletzungsrisiko am Kopf massiv erhöhen.
Probleme bereitete auch der Zugang zu den Insassen. Da sich die hintere Tür auf der linken Seite nach dem Crash nicht öffnen ließ, wird die Rettung des Insassen auf dieser Seite erheblich erschwert.












