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Niedrigster Wert seit Einführung der Statistik vor über 50 Jahren
Unfallstatistik: Wieder sinkende Opferzahlen im April 2004
Bezogen auf die ersten vier Monate 2004 erfasste die Polizei insgesamt 708.100 Unfälle im Straßenverkehr, das sind praktisch gleich viele wie im Vorjahreszeitraum. Darunter waren 93.700 Unfälle mit Personenschaden (minus vier Prozent), bei denen 121.200 Menschen verletzt wurden, ein Rückgang um sechs Prozent. Die Zahl der Getöteten beträgt 1.632, dies sind immerhin zehn Prozent weniger als in den ersten vier Monaten 2003. Leicht erhöht hat sich nur die Zahl der registrierten Unfälle, bei denen nur Sachschaden entstand.
Bezogen auf die einzelnen Bundesländer ist die Zahl der Getöteten mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Berlin überall gesunken, am stärksten in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Für Bremen weist die Statistik auch nach vier Monaten noch immer so viele Verkehrstote aus, wie hoffentlich eines fernen Tages für jedes Bundesland - keinen einzigen.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert.











