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Jede 20. Erstzulassung war 2003 eine Kurzzulassung
Zahl der Kurzzulassungen steigt weiter
Rund 100.000 dieser Kurzzulassungen betrafen Autos der Hersteller Renault, Volkswagen, DaimlerChrysler, Nissan und Toyota. Der größte Anteil und damit 48.528 Zulassungen bezogen sich auf Renault-Fahrzeuge (Vorjahr: 36.165) - das sind 23,8 Prozent der Renault-Gesamtzulassungen. Stark zugenommen haben auch die Kurzzulassungen von Fahrzeugen der Hersteller VW, Opel, BMW und Audi, auch wenn die Kurzzulassungsrate relativ gering ausfiel (0,9 bis 3,9 Prozent). Bei Fiat und Ford war sie rückläufig, bei Mazda ging sie sogar um mehr als die Hälfte zurück.
Als "Kurzzulassungen" sind solche neu zugelassene Fahrzeuge definiert, die innerhalb von 30 Tagen wieder vorübergehend stillgelegt (95 Prozent) oder aber gelöscht werden (5 Prozent). Die Methode dient in der Regel dazu, die Zulassungsstatistik für den betreffenden Hersteller zu schönen, wobei dies letztlich oft eine Mildmädchen-Rechnung ist - schließlich kann jedes Auto nur einmal erst-zugelassen werden. Weiterer Grund für die Masche vieler Hersteller: Was einmal zugelassen war, ist offiziell ein Gebrauchtwagen, und kann zu völlig anderen Konditionen angeboten werden. Dazu kommen natürlich auch notwendige Vorführwagen und dergleichen.











