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Zweiradfahrer verunglücken häufiger, Pkw-Insassen und Fußgänger seltener
Prognose: Voraussichtlich vier Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2003
Aus den bisher vorliegenden tiefer gegliederten Ergebnissen der Monate Januar bis August 2003 lasse sich den Angaben zufolge außerdem ableiten, dass voraussichtlich mehr Zweiradbenutzer, aber weniger Pkw-Insassen und Fußgänger getötet werden. Mit Ausnahme der Senioren wird es in allen anderen Altersgruppen weniger Getötete geben, insbesondere bei den 18- bis 24-Jährigen, den Jugendlichen und Kindern im Straßenverkehr. Auch dürfte es weniger Verkehrstote auf den Außerortsstraßen ohne Autobahnen geben, auf Autobahnen jedoch mehr als 2002 und innerorts in etwa so viele wie 2002. Seltener als 2002 dürften Abstandfehler, nicht angepasste Geschwindigkeit oder Vorfahrt-/Vorrangfehler die Unfallursachen sein, dagegen wird eine falsche Straßenbenutzung den Fahrern häufiger angelastet.
Die Unfallentwicklung muss stets vor dem Hintergrund eines weiter steigenden Kraftfahrzeugbestandes gesehen werden: Zu Jahresbeginn 2003 waren 53,7 Millionen Kraftfahrzeuge (ohne Mofas und Mopeds) beim Kraftfahrt-Bundesamt registriert, darunter 44,7 Millionen Pkw; dies waren 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr.











