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Aufsichtrat erörtert Planung bis 2008 / Zusätzlich 6 Mrd. Euro in China
Volkswagen senkt Investitionen um elf Prozent
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Der Konzern wird demnach seine Investitionen bis 2008 - im Wesentlichen bestehend aus Sachinvestitionen und aktivierten Entwicklungsleistungen - auf insgesamt 41,6 Milliarden Euro beschränken. Dies entspricht einer Reduktion um 11 Prozent gegenüber der vorausgegangenen Planung. "Die Veränderung des Investitionsrahmens wird durch bessere Auslastung der Kapazitäten, Synergieeffekte und nicht zuletzt durch die positiven Auswirkungen der konzernweiten Modulstrategie ermöglicht. Die bestehende Modellplanung des Konzerns bleibt davon unberührt", so Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch.
Für Sachinvestitionen des Automobilbereichs sind im Konzern den Angaben zufolge in diesem Zeitraum insgesamt 30,9 Milliarden Euro geplant. Sie dienen vor allem der Erweiterung und Modernisierung der Produktpalette. Schwerpunkte sind Nachfolgemodelle wie der neue Passat und Audi A6 sowie neue Modelle und Derivate in der Golf-Klasse und bei den Nutzfahrzeugen. Investitionsschwerpunkte bilden ferner die neuen Motoren- und Getriebegenerationen mit niedrigerem Kraftstoffverbrauch sowie Technologien zur Erfüllung der zukünftigen Abgasgesetzgebungen.
Insgesamt entfallen rund 88 Prozent (bisher 85 Prozent) der Sachinvestitionen des Automobilbereichs auf Produktinvestitionen, also Investitionen in die Erweiterung und Erneuerung der Produktpalette und die hierfür erforderliche Umstellung und Modernisierung der Fertigung.
Von den gesamten Sachinvestitionen des Automobilbereichs entfallen bis zum Jahr 2008 rund 68 Prozent (bisher 67 Prozent) auf deutsche Konzerngesellschaften. Grund dafür sind die im Planungszeitraum vorgesehenen Fahrzeuganläufe in Deutschland. Ferner sollen die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen 6 Milliarden Euro in neue Fahrzeugmodelle, Aggregate und Fabriken investieren. Dieser Betrag ist in den oben genannten Konzernzahlen nicht enthalten; er wird von den Joint Ventures finanziert.
Insgesamt streben die Wolfsburger unverändert an, die jährlichen Auslieferungen in den nächsten fünf Jahren auf über sechs Millionen Fahrzeuge zu steigern und damit die Position als einer der größten Automobilhersteller der Welt zu festigen.












