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"Automobilwoche": Künftig außerdem kein SBC-Bremssystem mehr
Mercedes: Arbeitsgruppe soll Elektronikprobleme der E-Klasse lösen
Auch bei Zulieferer Bosch sind die Probleme bekannt. Eine Überprüfung habe jedoch ergeben, dass keine Bosch-Komponenten die Ursache seien, heißt es aus dem Unternehmen. Erschwert wird die Fehlersuche dadurch, dass bei der E-Klasse sämtliche Komponenten über einen Datenbus vernetzt sind. Meldungen über Spannungseinbrüche werden zwar abgespeichert, aber der Verursacher ist nicht immer klar zuzuordnen. In der Werkstatt werden deshalb mitunter falsche Teile ausgetauscht.
Außerdem meldet die Automobilwoche, dass wegen des steigenden Kostendrucks und schrumpfender Margen Mercedes-Benz erste Innovationen streicht, die bislang für die Technologieführerschaft der Marke standen. So werde künftig etwa das aufwändige, von Bosch entwickelte elektrohydraulische Bremssystem SBC, mit dem SL-Modelle und die E-Klasse ausgerüstet sind, nach Zuliefererangaben in der kommenden S-Klasse nicht verbaut. Auch das Nachfolgemodell der M-Klasse soll eine konventionelle hydraulische Bremse bekommen. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf Mercedes-Chef Jürgen Hubbert, es gäbe im Konzern Diskussionen, neue Technologien aus Kostengründen und unter Qualitätsaspekten künftig nicht mehr so schnell und um jeden Preis einzuführen.











