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Markteinführung im Frühjahr 2004 / Mehr Laderaum / Vier Motoren
Vorstellung: Der neue VW Caddy
Der neue Caddy, der erstmals auf der RAI in Amsterdam Mitte Oktober präsentiert wird, basiert auf der Golf-Plattform. Der Vorderwagen ist im Wesentlichen mit dem Touran identisch; insgesamt ergibt sich laut VW ein Gleichteileumfang von über 50 Prozent, was die Kosten senkt. Angeboten wird das Modell wie der Vorgänger als Kastenwagen und Kombi; das Ladevolumen konnte dagegen um 300 Liter gesteigert werden und beträgt künftig 3,2 Kubikmeter. Grund hierfür sind nicht zuletzt die gewachsenen Außenmaße (Länge 4,40 Meter, Breite 1,80 und Höhe 1,83 Meter; Radstand 2,68 Meter).
Der Frachtraum ist von hinten durch Heckflügeltüren oder eine Heckklappe zugänglich. Die serienmäßige rechte Schiebetür erlaubt auch das Beladen von der Seite. Wahlweise lässt sich der neue Caddy mit einer zweiten Schiebetür bestellen; aber auch die Abwahl der rechten Schiebetür ist möglich. Die Ladebreite zwischen den Radkästen misst 1172 Millimeter, die Ladelänge 1781 Millimeter. Der durchweg ebene Ladeboden erlaubt das Laden einer Europalette. Die maximale Zuladung beträgt 750 Kilogramm.
Der Kombi wurde als Siebensitzer konzipiert; die zweite Rückbank ist gegen Aufpreis zu haben. Zur Sicherheit bei einem Heckaufprall in dieser Konstellation hat sich Volkswagen nicht geäußert. Bei umgeklapptem Gestühl ist Platz für 2.305 Liter Ladung.
Vier Aggregate kommen im neuen Caddy zum Einsatz. Zur Markteinführung im Frühjahr 2004 werden der 1,4 Liter-Benziner 75 PS und der neue 2,0 Liter-SDI mit 70 PS zur Verfügung stehen. Die stärkeren Aggregate sollen kurze Zeit später folgen; es handelt sich um den 1,6 Liter-Benziner (102 PS) und den 1,9 TDI mit 105 PS.
Um die passive Sicherheit kümmern sich Dreipunktgurte auf allen Plätzen sowie zwei Airbags (Seitenairbags optional), ABS mit Bremsassistent, vier Scheibenbremsen und ASR. ESP ist auf Wunsch beim Kombi in Verbindung mit den stärkeren Motoren zu haben.
Preise sind noch nicht bekannt, und auch einen Blick ins Caddy-Interieur mögen die Wolfsburger bisher nicht gewähren.












