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Zusammenarbeit mit Atrada / 60 Euro Gebühren bei erfolgreicher Versteigerung
Mobile.de startet Fahrzeugauktions-Plattform
Mobile.de sieht die Angebotserweiterung nicht nur als weiteren Vertriebsweg, sondern betont insbesondere und etwas naiv den mit Auktionen verbundenen Unterhaltungsfaktor "Spaß und Spannung" für die Nutzer.
Wie künftig auch bei normalen Anzeigen verlangt Mobile.de einen Obulus vom Inserierenden in Höhe von zunächst acht und ab Anfang 2004 dann sogar zehn Euro. Das Schmökern in den Auktionen - bisher sind es nur einige Dutzend - ist natürlich gebührenfrei. Nach Ablauf der Auktionslaufzeit, die nach Wahl des Nutzers drei, sieben, zehn oder vierzehn Tage beträgt, hat der Höchstbietende - wenn es einen gibt - einen verbindlichen Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen. Bei einer erfolgreichen Auktion kassiert Mobile.de dann erneut, und zwar satte 50 Euro, ähnlich dem Auktionshaus eBay, das offenbar als Vorbild gilt. Normale Inserate, die vier Wochen vorgehalten werden, kosten jedenfalls derzeit ebenfalls acht bzw. später zehn Euro; eine Verkaufsprovision fällt hier jedoch nicht an - das aus unserer Sicht eindeutig bessere Angebot also.
Die Auktionsplattform wurde in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Atrada Trading Network AG entwickelt, einer Tochtergesellschaft von T-Online. Atrada übernimmt den Angaben zufolge auch das Hosting und den wirtschaftlichen Betrieb des Projekts, das offenbar mit heißer Nadel gestrickt wurde: Optik, Funktionalität und Übersichtlichkeit sind jedenfalls zum Start deutlich schlechter als von Mobile.de gewohnt.











