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Renault macht Verwechslungsgefahr mit "Twingo" geltend
Fiat: Neuer Kleinwagen heißt nun wieder Panda, nicht Gingo
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| Nun doch "Panda", | © Fiat |
| nicht "Gingo": Neuer Fiat-Kleinwagen | |
Grund hierfür sind Bedenken von Renault wegen einer Verwechslungsgefahr zwischen den Namen "Twingo" und "Gingo". Fiat wollte hier weiterem Streit und möglicherweise langwierigen juristischen Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen, und hat deswegen quasi in letzter Minute beschlossen, den Namen zu ändern. In der Tat ist die Verwechslungsgefahr hier nicht völlig von der Hand zu weisen, zumal es sich um Wettbewerber aus dem gleichen Fahrzeugsegment handelt - offenbar haben sich die Turiner bei der Namensfindung keine besondere Mühe gemacht und nicht, wie sonst üblich, professioneller Hilfe von Firmen, die sich auf wasserdichte Namenssuche spezialisiert haben, versichert.
Am 5. September 2003 wird in Turin mit dem letzten bisherigen Panda die Produktion eines Kleinwagens eingestellt, der in der Automobilgeschichte und in der italienischen Tradition eine ganz individuelle Note hinterlassen hat. Nun müht sich Fiat nach Kräften, den neuen Kleinwagen schon vor dessen Einführung als legitimen Panda-Nachfolger erscheinen zu lassen - vor allem also als sympathisch. Doch dieses Attribut wird sich der Neue selbst erarbeiten müssen; ein neuer alter Name wird für den Erfolg nicht ausriechen. Der neue Panda, mag er möglicherweise auch ein gutes Auto sein, hat mit dem ursprünglichen Namensträger so gut wie nichts gemeinsam.
Mehr zum neuen Gingo alias Panda mit einer Fotoserie lesen Sie in unserer nachfolgend verlinkten Meldung vom 4. März 2003.












