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Stolpe: Durchfahrt durch den Warnow-Tunnel wird unter 2,50 Euro kosten
Erste deutsche Mautstrecke wird im September eröffnet
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| Manfred Stolpe | © SPD |
Nach dem Gesetz dürfen Tunnel, Brücken und Gebirgspässe im Zuge von Bundesfernstraßen von Privaten gebaut, betrieben und finanziert werden. Die Refinanzierung erfolgt über Gebühren der Verkehrsteilnehmer. Der Warnow-Tunnel in Rostock ersetzt die bisher an dieser Stelle verkehrende Fähre über die Warnow und soll die Rostocker Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten. Rund 22.000 bis 25.000 Fahrzeuge täglich werden erwartet. Der Minister gab bekannt, dass für eine Durchfahrt durch den Tunnel mit einem Pkw die "niedrigste Tarifklasse" zwischen 1,50 und 2,50 Euro liegen werde. Der private Betreiber, die Warnowquerung GmbH & Co. KG, hatte sich bereits im Jahre 1996 vertraglich gegenüber der Hansestadt Rostock verpflichtet, dieses Bauwerk privat zu errichten, dreißig Jahre zu betreiben und des Projekt zu finanzieren. Das Umsatzvolumen liegt somit bei rund 500 Millionen Euro.
Mit der Mauthöheverordnung werde die Rechtsgrundlage für die Refinanzierung der von der privaten Betreibergesellschaft getätigten Investitionen in den 800 Meter langen Tunnel unter der Warnow geschaffen, erläuterte Stolpe. Der Minister wertete dies als ein sehr positives Signal für künftige Betreibermodelle und als Beispiel dafür, dass sich Investitionen in Deutschland in derartige Projekte lohnten.












