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ADAC: Andernfalls Haftungsproblematik bei Unfällen
Fahren mit Gipsfuß oder -arm: Zustimmung des Arztes erforderlich
Die Tatsache allein, Hand oder Fuß im Gips zu tragen, sagt noch nichts über die Fahreignung im Einzelfall aus. Man kann so durchaus fahrtauglich sein, wenn ungeachtet der momentanen Behinderung die Betriebseinrichtungen des Fahrzeugs sicher betätigt werden können. Eine entscheidende Rolle spielt, wie der Gips angelegt ist und um welchen Typ es sich handelt. Wer etwa den linken Fuß eingegipst hat, aber einen Automatik-Wagen hat, wird jedenfalls in der Regel keine Probleme bekommen.
Weil es also in jedem Fall auf die konkrete persönliche Situation ankommt, sollten "Gipsträger" wegen einer Autofahrt grundsätzlich beim behandelnden Arzt vorsprechen. Dieser kann am ehesten entscheiden, ob man auch mit Gips reaktionsfähig und fahrtauglich ist. Wer den Rat seines Arztes nicht einholt, weil er sich selbst irrtümlich für fahrtauglich hält, ist bei einem fahrlässig herbeigeführten Unfall für den Schaden verantwortlich.











