archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
1.850 Eisquader werden zu einzigartigem Kunstobjekt geformt
Zur Ski-WM: Die Audi Ice Lounge in St. Moritz
![]() | |
| In St. Moritz entsteht | © Audi AG |
| derzeit die "Audi Ice Lounge" | |
Offizielle Eröffnung der "Audi Ice Lounge" ist am ersten WM-Tag, Samstag, 1. Februar 2003, um 15 Uhr. Während der beiden WM-Wochen steht die Lounge allen Besuchern von St. Moritz offen.
Rund 180 Tonnen Klar- und Trübeis werden insgesamt für das Projekt verbaut: Die Drinks werden dort im wahrsten Sinne des Wortes "on the rocks" serviert. Seit November des vergangenen Jahres wurde das Eis gefroren, in zwölf Lastzügen ging es dann in die Schweiz. Eine 25-köpfige Mannschaft setzt derzeit in St. Moritz das Kunstwerk Eisblock für Eisblock zusammen - 1.850 Quader à 100 Kilogramm. Jeder Eisblock ist im Voraus passgenau zugesägt worden und damit ein Einzelstück für eine vorausgeplante Stelle. Ohne Zollstock, genau nach Bauplan erfolgt die Montage. Die "Audi Ice Lounge" gleicht so einem überdimensionalen Puzzlespiel, jedoch noch detaillierter vorbereitet als der Bau eines Fertighauses.
Der Baustoff Eis stellt an Architekten und Planer ganz eigene Anforderungen. Die Eisblöcke werden zusammengesetzt, mit Wasser übergossen, sodass sie aneinander frieren. Nichts kann im Eis festgebohrt oder auf eine andere Art fixiert werden: So muss das Dach mit 112 Stahlseilen auf den Eiswänden festgespannt werden. Bezüglich der Sicherheit werden trotzdem gegenüber einem normalen Hausbau keinerlei Abstriche hingenommen. Selbst Plusgrade während den 14 WM-Tagen können die Statik nicht gefährden: Die Wände würden laut Audi außen nur minimal antauen.












