archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
"Verletzung der Persönlichkeitsrechte" / Fiat gibt Unterlassungserklärungen ab
Schröder und Eichel mahnen Fiat-Werbekampagne ab
![]() | |
| © Fiat Automobil AG | |
|
Persönlichkeitsrechte verletzt? Fiat-Werbemotiv | |
Die Geschäftsleitung der Fiat Automobil AG betonte dabei, dass mit der Werbung "lediglich und zudem ohne jede Ehrverletzung der Personen die aktuelle politische Debatte über Steuererhöhungen und Einsparungsnotwendigkeiten aufgegriffen" worden sei. Man habe nur die allgemeine Stimmungslage in werbliche Motive umgesetzt, nehme aber zur Kenntnis, dass Schröder und Eichel auf diese Form der öffentlichen Diskussion mit rechtlichen Schritten reagierten.
Das politische Thema knapper Haushaltskassen und umstrittener Sparprogramme ist zum Jahresbeginn ganz generell auch in der werblichen Kommunikation ins Zentrum des Interesses gerückt. Fiat hatte dieses Thema seit 5. Januar 2003 mit dem massiven Einsatz verschiedener Printmotive und Rundfunkspots umgesetzt. Die Anzeigen, geschaltet in auflagenstarken Publikumszeitungen, hatten Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel auf die 0,0-Prozent-Finanzierung für alle Fiat Pkw-Modelle angesprochen. In den mit sehr hoher Frequenz in allen großen deutschen Rundfunksendern geschalteten Radiospots informiert ein "Gerd"-Imitator über die Preis-Wert-Strategie und die besonders attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten von Fiat.
Die Kampagne wurde auch im Hinblick auf die Markteinführung des neuen Fiat Stilo Multi Wagon konzipiert, der am 25. Januar 2003 im Rahmen des "Winterfestes" bei den deutschen Fiat-Händlern eingeführt wird.












