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In Deutschland hat inzwischen jedes zweite neue Auto ESP an Bord
Acht Millionen ESP-Systeme von Bosch
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| Als Mercedes-Benz nach dem | © Bosch GmbH | |
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"Elchtest"-Debakel die A-Klasse serienmäßig mit ESP ausrüstete, war dies der Durchbruch für das elektronische Anti-Schleuder-System | ||
Eine teilweise vereiste Fahrbahn, eine durch die Dunkelheit schlecht einsehbare Kurve, ein plötzlich auftauchendes Hindernis - gerade im Winter steigen die Gefahren im Straßenverkehr. Genau hier hilft das Elektronische Stabilitäts-Programm. Weicht der tatsächliche Kurs des Fahrzeugs von der vom Fahrer vorgegebenen Richtung ab, erkennt ESP dies frühzeitig und reduziert die Motorkraft. Reicht das nicht aus, bremst es zusätzlich einzelne oder mehrere Räder ab. Die dadurch erzeugte Drehbewegung wirkt der Schleuderbewegung entgegen und stabilisiert das Fahrzeug. Innerhalb der physikalischen Möglichkeiten bleibt es so sicher auf Kurs, die Schleudergefahr wird deutlich reduziert.
Als Reaktion auf das hohe Kundeninteresse setzen die meisten Automobilhersteller ESP mittlerweile serienmäßig ein – selbst in den Fahrzeugen der Kompaktklasse. "Speziell auf dem amerikanischen und japanischen Markt sehen wir aber noch erhebliches Potenzial für mehr Sicherheit durch ESP", zeigt Wolfgang Chur, Bosch-Geschäftsführer und unter anderem verantwortlich für den Verkauf von Kraftfahrzeugtechnik, die nächsten Wachstumsgebiete auf. Innerhalb weniger Jahre wird sich ESP zur Standardausstattung von Kraftfahrzeugen entwickeln.












