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Gute Reifen müssen nicht teuer sein / Mit Übersicht der Testergebnisse
Winterreifen-Test 2002 des ADAC: Neunmal gab es die Bestnote
Moderne Winterreifen unterscheiden sich heute in puncto Leistungsfähigkeit von guten Sommerreifen nur in Nuancen. Doch sie übertragen auch bei kühlen Temperaturen mehr Antriebs- und Bremskräfte auf die Straße. Sommerreifen hingegen verhärten bei Kälte, verlieren so Grip und können zu einem Sicherheitsrisiko werden. So braucht der Sommerreifen auf schneebedeckter Straße bei 50 Stundenkilometern einen etwa acht Meter längeren Bremsweg als ein Winterreifen (36 Meter). Der ADAC-Test zeigt, dass empfehlenswerte Winterreifen nicht teuer sein müssen. In den untersuchten Dimensionen sind gute Reifen schon ab 41 bzw. 58 Euro zu bekommen. Viel teurer wird es für Autofahrer, wenn aufgrund falscher Bereifung ein Unfall verursacht wird.
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Insgesamt 31 Winterreifen der Dimensionen 175/65 R 14T und 195/60 R 15T standen auf dem Prüfstand. Gleich fünf Modelle der kleineren Kategorie erhielten die Bestnote "besonders empfehlenswert": Als Testsieger der Michelin Alpin, gefolgt von Goodyear Ultra Grip 6, Continental Winter Contact TS 780, Pirelli W 190 Snowcontrol und Semperit Wintergrip. Bei den breiteren Winterreifen lagen auf den ersten drei Plätzen die gleichen Hersteller vorn. Als Viertplazierter sicherte sich der Dunlop SP Wintersport M3 ebenfalls ein "besonders empfehlenswert". Die günstigeren runderneuerten Modelle Ihle rigdon MS 178, Reiff Condor Winter 4 und Respa Ökon MS 790 schnitten mit "bedingt empfehlenswert" ab. Das gleiche Resultat erreichte der einzige getestete Ganzjahresreifen, Goodyear Vector 5.











