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Baubeginn an der A7 zwischen Nesselwang und Füssen
Die letzte Lücke in Deutschlands längster Autobahn wird geschlossen
Die A 7 sei die zentrale Nord-Süd-Achse in Deutschland und habe mit ihren rund 1.000 Kilometern Länge große Bedeutung für die Bewältigung des nationalen und europäischen Straßenverkehrs. Der Lückenschluss sei nicht nur vordringlich für den überregionalen Fernverkehr. Besonders die an der derzeitigen Ableitungsstrecke liegenden Orte wie Nesselwang, Seeg und Hopferau würden von den unzumutbaren Verkehrsverhältnissen in den Ortsdurchfahrten entlastet, unterstrich Hilsberg.
Ende Juli bestätigte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof nach rund 30-jähriger Planungszeit und den parallel hierzu seit rund 15 Jahren geführten Rechtsstreitigkeiten den Sofortvollzug für den ergänzenden Planfeststellungsbeschluss. Der klagende Bund Naturschutz müsse die Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses hinnehmen und damit auch die Entscheidung für den Bau der Autobahn auf der geplanten Trasse, entschieden die Richter. "Damit besteht nunmehr uneingeschränktes Baurecht", betonte Hilsberg.
Im Kern sei die Entscheidung für die Trasse bereits Mitte der achtziger Jahre gefallen. Seit Ende 2001 sei die Trassenführung für alle Beteiligten verbindlich. Der Planfeststellungsbeschluss lege, so Hilsberg, den heutigen Anforderungen entsprechend genügend umweltbezogene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen fest.











