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ADAC fordert freiwillige zweite Stufe der Fahrausbildung
Junge Fahrer weiterhin Risikogruppe Nummer eins
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| © ADAC | ||
Eine deutliche Verbesserung der Unfallbilanz verspricht sich der ADAC durch die Einführung einer freiwilligen zweiten Stufe der Fahrausbildung. In einem theoretischen Teil und bei fahrpraktischen Übungen sollen die jungen Leute das richtige Verhalten in Gefahrensituationen besprechen und kennen lernen. Die Kursteilnahme sollte nach Ansicht des Clubs zu einer Verkürzung der Führerschein-Probezeit führen.
Eine bundesweite, repräsentative ADAC-Untersuchung von über 2.000 Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren aus dem Jahr 2000 zeigt deutlich, dass die jungen Leute die Gefahren im Straßenverkehr erkennen und die Unfallgründe wissen. 71 Prozent gaben an, dass mangelnde Erfahrung für das hohe Unfallrisiko der Führerscheinneulinge verantwortlich ist. 63 Prozent sehen im jugendlichem Leichtsinn, 59 Prozent in nicht angepasster Geschwindigkeit und 56 Prozent in ungenügender Fahrzeugbeherrschung den Grund für Verkehrsunfälle.
Der ADAC engagiert sich seit Jahren besonders für diese Risikogruppe. Ein speziell auf die Bedürfnisse junger Leute maßgeschneidertes Fahrtraining wurde entwickelt. Junge Autofahrer können bei fahrpraktischen Übungen Erfahrung sammeln und lernen sowohl die eigenen Grenzen als auch die ihres Fahrzeugs kennen.












