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Serienstart bei Lastkraftwagen von MAN
Bosch: Common Rail der zweiten Generation für Nutzfahrzeuge
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| Bald mit Common | © MAN Nutzfahrzeuge AG | |
| Rail-System 2. Generation: MAN TGA-Serie | ||
Im Vergleich zur ersten Generation hat Bosch bei der zweiten Generation der Speichereinspritzung den Systemdruck von 1.400 bar auf 1.600 bar gesteigert, die Fertigungstoleranzen der Injektoren verkleinert und die Leistungsfähigkeit des Steuergeräts erhöht. Damit ist es möglich, den Kraftstoff im Brennraum feiner zu zerstäuben, ihn genauer zu dosieren und den Einspritzverlauf zu optimieren. Die daraus resultierenden Vorteile sind niedrigere Abgasemissionen und höhere Leistung bei geringerem Verbrauch. Auch eventuell eingesetzte Abgasnachbehandlungssysteme, beispielsweise SCR-Katalysatoren (Selective Catalytic Reduction), lassen sich mit dem weiterentwickelten Einspritzsystem flexibel steuern.
Generell sind beim Common-Rail-System Druckerzeugung und Einspritzung voneinander entkoppelt. Die Hochdruckpumpe wird vom Motor angetrieben und baut den im Kennfeld der Motorsteuerung festgelegten Einspritzdruck im Speicher auf. Durch den weitgehend frei wählbaren Druck kann der Verbrennungsprozess optimiert werden. Einspritzzeitpunkt und -dauer lassen sich sehr genau steuern. Die Systeme sind nach Angaben von Bosch auf eine Lebenserwartung von über 1 Million Kilometern ausgelegt.
Bosch wird das Common-Rail-System der zweiten Generation in nächster Zeit auch an weitere Nutzfahrzeug-Hersteller liefern.












