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ConnectedDrive Forschungsprojekt warnt müde Autofahrer
Kampf dem Sekundenschlaf: BMW erprobt Fahreraufmerksamkeits-Assistent
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| Die Kamera beobachtet Lidschlag | © BMW Group | |
| und Augengröße des Probanden | ||
Dr. Raymond Freymann, Leiter der BMW Group Fahrzeugforschung, betont, dass der Aufmerksamkeits-Assistent aber keine Garantie gegen Sekundenschlaf geben kann: "Das System kann und soll den Fahrer nicht der Verantwortung entheben, ihn aber unterstützen und warnen, wenn seine Aufmerksamkeit nachlässt. Um dem Risiko des Sekundenschlafes zu entgehen, kann er dann rechtzeitig die Fahrt unterbrechen und eine Pause einlegen."
Die BMW Group erforscht und erprobt den Aufmerksamkeits-Assistenten im Rahmen des ConnectedDrive Projektes. Mit ConnectedDrive führt die BMW Group die Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt in neue Dimensionen. Hierfür werden Informationen aus Telematik- und Onlinediensten sowie den Fahrerassistenzsystemen zusammengeführt und ausgewertet. Der Fahrer erhält auf diesem Weg die für seine jeweilige Fahrsituation wesentlichen Informationen. Der virtuelle "Copilot" ConnectedDrive erhöht somit die Sicherheit, die Effizienz und den Komfort im Straßenverkehr.
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| Der Forschungs-Siebener | © BMW Group | |
| ist vollgestopft mit modernster Technik | ||
Den gläsernen Autofahrer soll es dadurch aber nicht geben. Der Aufmerksamkeits-Assistent zeichnet keinerlei Daten auf. Somit besteht keine Gefahr, dass Informationen weitergegeben oder im nachhinein ausgewertet werden können. Der Aufmerksamkeits-Assistent folgt der allgemeinen Philosophie der BMW Group, wonach der Fahrer niemals entmündigt oder aus der Verantwortung genommen wird. Der Fahrer soll unterstützt werden, indem er möglichst frühzeitig gewarnt wird, wenn seine Aufmerksamkeit nachlässt. Letzten Endes liegt es aber dann beim Fahrer selbst, ob er diese Warnung beherzigt und durch geeignete Maßnahmen einer weiteren Ermüdung am Steuer entgegenwirkt. Dies könnte bei nur schwacher Minderung der Aufmerksamkeit zum Beispiel durch Frischluftzufuhr geschehen. Da solche Maßnahmen aber immer nur begrenzt helfen, sind regelmäßige Pausen oder im Zweifelsfall eine längere Fahrtunterbrechung mit einem erholsamen Schlaf oft die einzige Lösung des Problems.













